Museen und Bibliotheken

Einbruch, Diebstahl, Vandalismus und Manipulation von Einbruchmeldeanlagen

Bei Bibliotheken wird dem Einbruch- und Diebstahlschutz nicht immer der erforderliche Stellenwert - wie bei Museen - eingeräumt. Die Praxis zeigt, dass dieses Risiko bei Museen - bedingt durch die versicherungstechnischen und -rechtlichen Auflagen - einen hohen Stellenwert besitzt. Bei Bibliotheken mit wertvollem historischen Bestand, hat dieses Risiko noch immer nicht die gewünschte bzw. erforderliche Priorität erlangt.

Ein hochwertiger Einbruchschutz schützt wirksam vor Diebstahl und insbesondere auch vor Vandalismus. Der vorhandene Einbruchschutz ist jedoch in regelmäßigen Abständen hinsichtlich seines wirksamen Schutzes gegen Manipulationsmöglichkeiten zu überprüfen. Bei diesen „Überprüfungen“ werden evtl. vorhandene Sicherheitsmängel erkannt und im Zuge eines ganzheitlichen Sicherheitskonzeptes mit Lösungsvorschlägen hinterlegt.

Insbesondere bei Museen ist es erforderlich, dass ein ganzheitliches Sicherheitskonzept auch die Möglichkeiten von verschiedenen Schutzstufen umfasst, d. h. je nachdem, welche Ausstellungen mit welchem Wert und in welchem Umfang geplant sind. Nur so ist es möglich, die unterschiedlichen versicherungstechnischen Anforderungen schnell und kostengünstig umzusetzen.

Dies ist letztendlich die Voraussetzung, dass die Versicherungsprämien nicht exorbitant ansteigen und - wie derzeit in vielen Fällen schon geschehen - einen derart hohen Kostenfaktor darstellen, dass Ausstellungen aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel abgesagt werden mussten.