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Die neue Generation von Stahlbrandschutz

Die neue Generation von Stahlbrandschutz basiert auf einem Zwei-Komponenten-System. Damit ist es nun möglich, Brandschutz für Stahlbauteile mit einer Oberfläche herzustellen, die sehr hohen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt werden können. Ferner kann für den normalen Anwendungsbereich auf einen ansonsten üblichen Korrosionsanstrich verzichtet werden. Dies bezieht die Korrosionsschutzklasse C3 mit ein. In enger Zusammenarbeit mit Brandschutzsachverständigen sind somit noch wirtschaftlichere Brandschutzkonzepte möglich, die individuell auf das jeweilige Gebäude und deren Nutzung abgestimmt sind. Somit bieten sich für den baulichen Brandschutz neue interessante und wirtschaftliche Möglichkeiten. Bzgl. näherer Informationen stehe Ich Ihnen als Brandschutzsachverständiger gerne zur Verfügung.

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16.07.2010
Was ist kostengünstiger: „Individuelle Brandschutzkonzepte bzw. -nachweise
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tabellarisch erstellte Brandschutzkonzepte bzw. -nachweise“?

Derzeit werden dem Bauherrn vermehrt Brandschutzkonzepte bzw. -nachweise (Bezeichnung je nach Bundesland) in einer tabellarischen Form ausgehändigt. Ist diese kostengünstige Variante für den Bauherrn / Eigentümer / Betreiber wirklich die wirtschaftlichste Form?

Aus unserer Sicht können die „tabellarischen Nachweise“ lediglich Standardgebäude z.B. im Wohnungsbereich sinnvoll abdecken.

Für alle anderen Gebäude einschließlich der Sonderbauten ist es zwar durchaus möglich die Brandschutzkonzepte bzw. -nachweise in einer tabellarischen Form mit den teilweise schon vorhandenen Textbausteinen zu erstellen, jedoch kann dabei nahezu keine individuelle brandschutztechnische Bewertung erfolgen.

Diese individuelle brandschutztechnische Bewertung ist jedoch der GARANT für wirtschaftlichen Brandschutz . Dies ist folglich individuell für das zu bewertende Objekt in Schriftform detailliert zu beschreiben.

Diese Vorgehensweise ist sicherlich in der Erstellung des Brandschutzkonzeptes bzw. -nachweises nicht die günstigste Variante, jedoch sind diese Mehrkosten den massiven Einsparungen - bei der brandschutztechnischen Umsetzung (baulicher Brandschutz) und bei den brandschutztechnischen Folgekosten - gegenüber zu stellen.

Letztendlich wird dann ersichtlich, dass sich die „Mehrkosten“ für ein individuelles Brandschutzkonzept bzw. eines Brandschutznachweises als eine sehr gute Investition auszahlen und insbesondere die Folgekosten für den Unterhalt des Gebäudes nicht unerheblich reduzieren.

Weiterhin werden die betrieblichen Belange vollumfänglich mit eingebunden und ggf. künftige betriebliche Änderung mit bewertet. Somit ist künftig nicht zwingend ein neues Brandschutzkonzept bzw. ein neuer Brandschutznachweis erforderlich, wenn z.B. die Thematik einer möglichen Erweiterung der Lager- oder Produktionsfläche in diesem individuellen ganzheitlichen Brandschutzkonzept bzw. -nachweis bewertet und brandschutztechnisch beschrieben wurde.

 

Verfasser: Thomas Haucke, ö.b.u.v. SV für vorbeugenden Brandschutz, info@ee-consult.com

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Dipl.Ing. (FH) Thomas Haucke - öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger

Dipl.-Ing. (FH)
Thomas Haucke
Von der IHK für Oberfranken Bayreuth öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für
"Vorbeugenden Brandschutz"